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Autor Thema: Über Profis und Laien  (Gelesen 48631 mal)

Miraculus

  • Gast
Über Profis und Laien
« am: 24. Apr 2006, 19:43 Uhr »
Hallo zusammen,

mal ein etwas unerfreuliches Thema, über das ich mich schon mit einem anderen Forumsmitglied ausgetauscht habe.


Die großen Hypnose-Verbände in Deutschland gehören der ISH an, einer internationalen Hypnose-Gesellschaft, und teilen deren ethische Richtlinien.

Zu diesen gehört die Ablehnung der Hypnose durch "Laien". Als Laien gelten dabei alle, die nicht Psychologen, Ärzte oder Zahnärzte sind.
Nur diese drei Gruppen können angeblich vernünftig mit Hypnose umgehen.
Begründung: Die haben sich in ihrem Studium mit Psychopathologie auseinandergesetzt. Damit sind sie allen anderen weit überlegen, was den professionellen Umgang mit Hypnose anbelangt.

Und da habe ich ganz ehrlich gesagt große Probleme.
Erstens sind Hypnose und Trance für mich keine pathologischen Phänomene. Sicher ist psychotherapeutische Kompetenz hilfreich, aber die eigentliche Hypnose ist keine Psychotherapie!

Aber viel wichtiger: Ich habe schon öfter gehört, daß es so toll auch nicht immer ist mit dem praktischen psychotherapeutischen Können , das in einem Psychologie-Studium erworben wird.

Was die Ärzte angeht, so kenne ich nette und kompetente. Daß die aber automatisch ein großes psychopathologisches Wissen und praktisches Können haben, gehört nach meiner Erfahrung in dieser allgemeinen Form in den Bereich der Mythen, was durchaus auch zugegben wird.

Was Zahnärzte angeht ist die Situation wohl noch eindeutiger, siehe auch den Zahnarzt-Hypnose-Thread.

Damit ich nicht mißverstanden werde: Ich habe nicht den geringsten Zweifel, daß zahlreiche Zanhärzte Hypnose sicher und zum Wohle ihrer Patienten anwenden.
Ich erwarte auch nicht von meinem HNO-Arzt oder meinem Zahnarzt, daß er ein halber Psychotherapeut ist!
Aber was ich schon erwarte ist, daß nicht so getan wird als ob.

Sicher gibt es auch Zahnärzte mit sehr fundiertem psychotherapeutischem Wissen. Aber der Regelfall ist das wohl kaum!

Warum aber wird dann so getan, als sollten nur die drei erwähnten Gruppen hypnotisieren?

Die Heilberechtigung ist es sicher nicht.
Die hat nämlich noch lange nicht jeder Psychologe, wohl aber jeder Heilpraktiker.

Warum ist der Sozialarbeiter oder der, der nach dem HPG Psychotherapie macht und jahrelange Erfahrung in Hypnose besitzt stets ein "Laie", der sich eigentlich gefälligst unterstehen sollte, während jeder Zahnarzt mit 2 WE-Semibaren Hypnose als "Profi" gilt?

Warum lehnen es die Hypnose-Gesellschaften samt denen für zahnärztliche Hypnose als moralisch unverantwtbar ab, an den Heilpraktiker Wissen weiterzugeben?

Warum rümpfen die Zahnärzte mit einem kurzen Curriculum Hypnose über den die Nase, der Psychotherapie nach dem HPG macht und eine Prüfung bestanden hat, durch die mancher Psychologe mit abgeschlossenem Studium gleich mehrfach gerasselt ist?
« Letzte Änderung: 02. Sep 2006, 09:49 Uhr von Miraculus »

Offline Lutz

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #1 am: 25. Apr 2006, 04:22 Uhr »
Hallo Miraculus,

zum Thema selbst halte ich mich hier (erst-) mal zurück, daher nur am Rande:

Zitat
Warum lehnen es die Hypnose-Gesellschaften samt denen für zahnärztliche Hypnose als moralisch unverantwtbar ab, an den Heilpraktiker Wissen weiterzugeben?

Nach meinem Kenntnisstand ist dem nicht ganz so. Die MEG beispielsweise bildet auch (kleine) HPs aus.  :)

Um aber "Wasser auf deine Mühlen zu gießen", eine kleine Anekdote dazu: Gestern las ich im Web auf der Homepage eines Hypnose-anbietenden Dipl.-Psychs, dessen Namen ich hier lieber nicht nenne. Er erwähnte das Phänomen, dass man manchmal im Auto auf der Autobahn fährt und sich nachträglich an die letzten km absolut nicht erinnern kann - so weit, so gut. Dann aber kommentierte er, dass es sich dabei um eine "negative Halluzination" handele. Das aber ist natürlich kompletter Blödsinn - hoffen wir mal, dass er im therapeutischen Umgang mit Hypnose mehr Kompetenz erkennen lässt...  :o

Lieben Gruß
Lutz

Offline Tom

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #2 am: 25. Apr 2006, 07:33 Uhr »
Hallöchen,

dies ist für mich auch ein bisschen ein Reizthema.

Die von Miraculus genannten Berufsgruppen haben sicherlich durch ihre Ausbildungen ein gut fundiertes psychopathologisches Fachwissen. Punkt.

Psychologen:
Haben per se kein psychotherapeutisches Fachwissen. Wenn überhaupt, dann, soweit ich weiß, "nur" die klinisches Psychologen. Es ist auch nicht zwingend gegeben, das klinische Psychologen im Studium psychotherapeutische Ausbildung machen. Je nach Universität sind solche Seminare manchmal Pflicht und manchmal nicht. Höchstwahrscheinlich haben diese Fachrichtungen gutes theoretisches Wissen, wenn die entspr. Studenten sich im Studium darauf spezialisiert haben.

Ärzte (im Besonderen Psychiater):
Sind die besten für mich. Habe ich schon erwähnt, daß ich mit vielen Ärzten zusammenarbeite? Ich liebe diese. Bei 90% meiner Kontakte zu diesen, gehen ich meist mit Schmetterlingen nach Hause  ;); schade daß ich schon verheiratet bin, sonst würde ich eine Psychiaterin heiraten  >:D.
Psychiater (und Hausärzte glaube ich auch) können eine halbjährige psychotherapeutische Fortbildung machen, und können danach Psychotherapie bei den Krankenkassen abrechnen. "Nur" 6 Monate. Im Vergleich zu einer "ordentlichen" psychotherapeutischen Ausbildung, die in der Regel zwischen 3-6 Jahre dauert, einen großen Anteil Selbsterfahrung und Eigentherapie enthält, sowie soundsoviel Stunden supervidierte Therapie mit "Patienten".  ??? Dies erscheint meiner Meinung nach geradezu lachhaft.

Heilpraktiker:
Sind mir fast am Liebsten. Ich habe für meine eigene Therapie eine Heilpraktikerin Psychotherapie aus dem Bereich der Körpertherapie gewählt. Aber mal ehrlich - viele kennen dieses Thema ja schon - gehe zum Gesundheitsamt, mache eine amtärztliche Prüfung, und dürfe heilen? Eher sehr inkonsuequent  :P - im Vergleich zum oben erwähnten.
Trotzdem finde ich gut daß dies im letzten Fall so ist; denn ich bin nicht umsonst in Foren wie diesem unterwegs; ich finde gut, daß u.a. auch sehr kompetente "Laien" die Möglichkeit bekommen zu wirken.

Zum Schluß noch eines: Ich mache mich gerne über bestimmte Berufsgruppen lustig; gerade ich als Sozialpädagoge bin auch an alles sozialen Witzen interessiert (davon gibt es ja zur Genüge  :-*);
Ich weiß natürlich, daß unter den oben erwähnten Berufsgruppen eine Menge kompetenter Fachleute gibt (daß hoffe ich eindringlich). Ich habe zum beispiel einen Hausarzt, der mein uneingeschränktes Vertrauen besitzt. Der mich immer wieder mit einem "diagnostischem" Auge überrascht und ich bin dankbar diesen gefunden zu haben. Also bitte, keiner soll sich "ans Bein ge...... fühlen".

Zum Psychologiestudium könnte vielleicht Susanne was schreiben; das wäre bestimmt interessant. Wo hast Du denn studiert? Fühlst Du Dich allein aufgrund deines Studiums, psychotherapeutisch kompetent? Mich würde auch interessieren, welche Art der Zusatzausbildung Du gemacht hast  :).

Gruß, Tom.

Offline Lutz

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #3 am: 25. Apr 2006, 16:10 Uhr »
Zitat
Zum Psychologiestudium könnte vielleicht Susanne was schreiben; das wäre bestimmt interessant.

Susanne wird erst in einigen Tagen antworten können, sie ist vorübergehend offline.  :)

Miraculus

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #4 am: 25. Apr 2006, 21:05 Uhr »
Hallo DeTrance,

bei Dir scheinen die Psychiater ja nicht gut wegzukommen. Ich dachte immer, wenigstens die könnten doch was mit ihrer dreijährigen Fachausbildung ???

Zitat
Zum Schluß noch eines: Ich mache mich gerne über bestimmte Berufsgruppen lustig; gerade ich als Sozialpädagoge bin auch an alles sozialen Witzen interessiert (davon gibt es ja zur Genüge  :-*);

Magst Du eigentlich auch Sozialpädagogenwitze?  ;) ;D

Offline Tom

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #5 am: 26. Apr 2006, 07:59 Uhr »
Hi Miraculus,
auf jeden Fall mag ich Sozialpädagogenwitze; hatte ich auch so andeuten wollen - also immer her damit - die meisten Witze über SP sind ja eher Witze über solche "Öko-Freaks"....

Aber mein Lieblingspsychiaterwitz, auf die Gefahr, daß ich den schon im einen oder anderen Forum geschrieben habe:

Was ist der Unterschied zwischen einem Psychotiker, Neurotiker und einem Psychiater?

Der Neurotiker baut sich Luftschlösser - Der Psychotiker wohnt darin - und der Psychiater bekommt die Miete.

Gruß, Tom.

Miraculus

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #6 am: 26. Apr 2006, 11:18 Uhr »
Hallo Detrance,  :)

sei mir gegrüßt. Den Witz kannte ich zwar schon (von Dir). habe ihn aber dennoch nochmal gerne gelesen.
Ich hab mal unter "Wwitze", "Sozialpädagoge" gegoogelt und eine große Menge gefunden, z.B. unter:http://www.bommi2000.de/witze/witze_sozialpaed.pdf
Ich distanziere mich natürlich ausdrücklich von jeder Diskriminierung einer Berufsgruppe!  ;D

LG Miraculus

Edit:
Hier ist auch noch etwas: http://www.andreas-schoenfeld.de/fun_erotik/fun/sozis.htm
Überschneidet sich zum Teil mit erstem Link, hat aber auch viel Neues! Lohnt sich! Einfach herrlich!  ;D
« Letzte Änderung: 26. Apr 2006, 11:32 Uhr von Miraculus »

Miraculus

  • Gast
Re: Über Profis und Laien
« Antwort #7 am: 27. Apr 2006, 16:28 Uhr »
Hallo DeTrance,

zu den Psychiatern habe ich folgendes über den Nervenarzt (Facharzt für Psychiatrie und Neurologie) gefunden:

Zitat
Aufgrund seiner i.d.R. somatisch ausgerichteten Ausbildung hat der F.[acharzt] in vielen Fällen keine psychotherapeutische Vorbildung. Ohne psychotherapeutische Zusatzausbildung behandelt er daher überwiegend mit Kurzgesprächen und medikamentös mit Psychopharmaka.

Heute wird in der Ausbildung zum Psychiater ja wert gelegt auf die Psychiatrie ( F.A. für Psychiatrie und Psychotherapie), aber die meisten Psychiater sollen heute noch Nervenärzte sein.

Wenn das so stimmt, dann erklärt sich vielleicht daher auch ein guter Teil der immer wieder hervorgebrachten Kritik, das Psychiater zu sehr auf Psychopharmakotherapie und zu wenig auf Psychotherapie setzen würden.

LG Miraculs

Offline Tom

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #8 am: 28. Apr 2006, 17:19 Uhr »
Hallo Miraculus,
nur auf die Schnelle:

Ich habe eine interessante Zusammenfassung über verschiedene psychotherapeutische Methoden gefunden. Auf den letzten beiden Seiten dieses Scripts findet mal ein paar interessante Stellungnahmen zur Anerkennung psychotherapeutischer Methoden und Personen:

http://www.integrale-psychotherapie.de/Resources/Kompendium_Therapie.pdf

Gruß, Tom.

Miraculus

  • Gast
Re: Über Profis und Laien
« Antwort #9 am: 28. Apr 2006, 20:32 Uhr »
Hallo Tom,

danke für den Link, den muß ich mir mal in Ruhe gründlich durchlesen. Ich habe jetzt erst mal nur die zwei letzten Seiten (105 u. 106) angeschaut und frage mich kopfschüttelnd, ob das heute noch so ist.

Zu der Verfemung aller Hypnose, die nicht durch Arzt, Psychologe od. Zahnarzt durchgeführt wird, möchte ich noch dieses bemerken:
Die meisten Menschen, die noch nicht viel über Hypnose und Trance gehört haben, halten das alles für seltsam, für etwas ganz und gar außergewöhnliches, was mit dem normalen Alltag gar nichts zu tun hat, für etwas mysteriöses, unheimliches, vielleicht  sogar bedrohliches.
Das ist eigentlich sehr schade und trägt sicher dazu bei, daß die Bereitschaft zur Hypnotherapie nicht so groß ist.
Und es trägt dazu bei, daß Menschen überhaupt (viel zu) wenig über Trance und alltägliche Hypnose wissen.
Schade!

Ob nun durch die einseitige Warnung vor jeder Laienhypnose etwas zur Aufklärung beigetragen wird?
Wohl kaum. Eher im Gegenteil.
Ich vermute sogar, daß eine wirklich breite Popularisierung der Hypnose erst einsetzen kann, wenn die Verbände aufhören, Vorurteile zu erzeugen und endlich anerkennen, daß Hypnose und Trance ohnehin etwas alltägliches und unvermeidliches sind und daß es nicht der unbeschreiblichen psychopathologischen Kompetenz des Durchschnitts-Zahnarztes bedarf, um Hypnose sicher anwenden zu können, sondern daß es sich (im Wesentlichen) um ein normales, natürliches und sicheres Phänomen handelt.

LG Miraculus

Offline Susanne

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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #10 am: 05. Mai 2006, 08:23 Uhr »
Also, nachdem Susanne wieder gelandet ist ... und der PC sich entschlossen hat auch wieder zu funktionieren... ein kurzes Statement zum Thema Psychologiestudium.

Natürlich ist es so, dass das Studium Diplompsychologie nicht per se zur Ausübung der Psychotherapie qualifiziert. Soll es ja auch nicht, denn es handelt sich um ein wissenschafltiches Studium, so wie alle Diplomstudiengänge.
Mit dem Abschluß hat man einen Platz in der akademischen Welt - erst mal - und nix anderes.
Damit kann man dann die Wand tapezieren, oder sie im Garten verbuddeln, oder aber sich überlegen, wie man diesen Schatz möglichst gewinnbringend und nützlich für sein weiteres Leben verwendet.

Ob man nun eine Stelle im wirtschaftlich orientierten Bereich antritt, oder sich als Personalmensch anstellen läßt, ob man in die Werbung geht oder in Richtung Marktforschung oder ob man weitere akademische Weihen in Richtung Promotion oder Habitilation anstrebt.

Will der Diplompsychologe allerdings therapeutisch arbeiten, dann wird mindestens eine Zusatzqualifikation notwendig.
Entweder indem er oder sie den langen (3-5 Jahre) Weg der Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten geht, der nicht nur viel Zeit, sondern auch nochmal viel Geld kostet und mit etwas Glück dann zur Approbation und Kassenzulassung führt.
Oder ob man/frau den Weg über eine Zulassung nach dem HPG wählt, die auch mit Zusatzprüfung verbunden ist. Wobei hier keine Therapieausbildung eingeschlossen ist! ABER - ohne eine derartige Qualifikation wird der Kandidat wohl spätestens in der mündlichen Prüfung hochnotpeinlich von den Kollegen der Prüfungskomission durch die Mangel gedreht werden.
Ein Kollege hat mir beim letzten Hypnotherapieseminar erzählt, dass er nun schon zweimal (oder dreimal??) durch die HPG Prüfung durchgerasselt sei. Begründung - er habe als ehemaliger Betriebspsychologe zu wenig Therapie- und Beratungserfahrung, sei also nicht geeignet. Hätte der Kollege eine Therapieausbildung nachweisen können, dann würden sie ihn wohl nicht so harsch behandelt haben.

Die verschiedenen Therapieschulen (im Sinne ihrer Ausrichtung, also Gestalttherapie, Gesprächstherapie, Verhaltenstherapie, Psychodrama, Psychoanalyse usw. usf.) setzen ein wissenschaftliches Studium mit entsprechender Ausrichtung voraus, das kann Psychologie sein, muß es aber nicht (Sozialpädagogen, Lehrer, Diplompädagogen usw.)

Das hat mit der wissenschaftlichen Ausrichtung zu tun - und letztlich mit der Positionierung im akademischen Berufsfeld.

Die Psychotherapie war lange Zeit den Ärzten vorbehalten, Psychologie als Wissenschaft und als Studiengang sind noch "relativ jung". Die Urmutter der Psychotherapie, die Psychoanalyse, kaum ein Jahrhundert alt.

Die Ärzteschaft hat lange Zeit diese Domäne für sich beansprucht und den Psychologen die Qualifikation zur Therapie abgesprochen - da diese nicht über ausreichendes medizinisches Wissen verfügen würden (stimmt ja auch) und somit nicht qualifiziert zu entscheiden, ob eine Behandlung physisch oder psychisch ausgerichtet sein muß/soll.

Mit dem Psychotherapiegesetz wurde vor ca. 15 Jahren der Psychologe mit seiner Therapieausbildung dem Arzt quasi gleichgestellt. Seitdem darf ein approbierter Psychotherapeut selbst abrechnen und selbst Klienten annehmen - vorher ging das nur im sog. Delegationsverfahren über einen Arzt, der die Therapie quasi "überwachte".

Wozu ich das alles erzähle?
Nun vielleicht erklärt das alles ein wenig, wieso sich die akademisch ausgebildeten Leutchen in den diversen Verbänden ein großes Stück weit abschotten.

Als wissenschaftlich fundiert und zur Appobation geeignet sind nur wenige Verfahren (Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Gesprächstherapie). Die Vielfalt therapeutischer Schulen und Arbeitsansätze kommt hier nicht zum Zuge.

Gerade die Hypnosetherapie kämpft schon immer gegen den Geruch des Unseriösen, des Schamanismus, der Kurpfuscherei. (Gerade vor ein paar Wochen hat sie die Anerkennung als wissenschaftlich fundiertes Verfahren bekommen, dabei ist Hypnosetherapie ein uraltes Instrumentarium).
Die Abgrenzung dient also auf einer Ebene dem Ziel, das Verfahren Hypnosetherapie aus der Schmuddelecke zu holen.

Was ich hier an Gedanken aufgemacht habe, ist natürlich nur ein Ausschnitt, beleuchtet nur Teilaspekte.
Was ich mir wünschen würde, wäre ein offeneres Vorgehen und eine Öffnung der Ausbildungen - auch der Hypnoseausbildung für Menschen, die auf menschlicher, intellektueller und emotionaler Ebene geeignet sind für diesen Beruf der Therapie. Das wäre vielleicht ein Weg, um den Scharlatanen und Abzockern, die sich zuhauf auf dem Markt tummeln, einen Riegel vorzuschieben... 
"Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen."
(Goethe)

Sandy

  • Gast
Re: Über Profis und Laien
« Antwort #11 am: 05. Mai 2006, 13:07 Uhr »
Zitat
Was ich mir wünschen würde, wäre ein offeneres Vorgehen und eine Öffnung der Ausbildungen - auch der Hypnoseausbildung für Menschen, die auf menschlicher, intellektueller und emotionaler Ebene geeignet sind für diesen Beruf der Therapie. Das wäre vielleicht ein Weg, um den Scharlatanen und Abzockern, die sich zuhauf auf dem Markt tummeln, einen Riegel vorzuschieben... 

... den Wunsch habe ich schon länger ... :-))). Wäre wirklich schön.

Miraculus

  • Gast
Re: Über Profis und Laien
« Antwort #12 am: 05. Mai 2006, 18:34 Uhr »
Die MEG bietet ja für heilenden und helfendeBerufe eine Ausbildung...wie sie das aber mit den Richtlinien der ISH vereinbart, die eigentlich da ganz eindeutig sind, ist mir rätselhaft.

Ich glaube, daß eine "Entmystifizierung" des Hypnose ganz wichtig wäre. Es müßte klargemacht werden, daß Suggestion und Trance alltägliche Dinge sind. Dadurch könnte man der Hypnose den Ruch des des Verruchten nehmen. Anders kaum.

Leider bewirkt die Politik der Hypnoseverbände das Gegenteil. Sie setzt voraus und bahauptet damit indirekt, daß Hypnose von "normaler" Kommunikation ziemlich trennscharf abgrenzbar ist. Sie stigmatisiert Hypnose als etwas an sich Problematisches, fast schon Gefährliches (was so in dieser Form nicht stimmt).
Sie tut noch immer so als wäre Hypnose das "große andere"das im Alltag nicht oder so gut wie nicht vorkommt. Damit trägt sie zur Mystifizierung eher bei als sie abzubauen.


Die Behandlung der Psychologen wie man sie über Jahre  hinweg praktiziert hat ist ein Schwachsinn. Wenn der Arzt besondere körperliche Ursachen ausgeschlossen hat ist der (klinische) Psychologe primär qualifizierter für eine Psychotherapie als der Arzt ohne besondere Zusatzausbildung (meine Meinung).

Wenn noch stimmt, was auf http://www.integrale-psychotherapie.de/Resources/Kompendium_Therapie.pdf auf S.105 u. 106 steht, dann ist auch heute die Situation noch sehr ungerecht.

LG Miraculus

Offline Lutz

  • Admin
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Re: Über Profis und Laien
« Antwort #13 am: 08. Mai 2006, 22:05 Uhr »
Hallo zusammen,

ich möchte hier keineswegs denjenigen das Wort reden, die sich von bestimmten Berufsgruppen und/oder ambitionierten Laien von Haus aus und ganz generell distanzieren und eine undurchdringliche Mauer aufbauen. Es ist allerdings so, dass ich mich auch recht intensiv nicht nur mit der Hypnose selbst beschäftige, sondern auch mit "Randerscheinungen": Wie wird Hypnose in der Öffentlichkeit (Medien) dargestellt? In welchem Zusammenhang wird wie von Hypnose gesprochen? Wie kommt Hypnose in Filmen weg? Welche Meinungen dazu herrschen "da draußen"?

Dies einfach vor dem Hintergrund, dass ich eine gewisse Bodenhaftung nicht verlieren möchte und in etwa nachvollziehen können möchte, wie denn z.B. ein unbedarfter Klient zu dem Thema stehen könnte.

Vor dem Hintergrund und dem des hiesigen Threads habe ich in den letzten Tagen immer mal wieder das Internet (z.B. Foren, Newsgroups pp.) durchforstet auf der Suche nach der "Volkesmeinung" zum Thema "therapeutische Hypnose". Und es sieht nach meinem sehr deutlichen Eindruck schlecht, ganz schlecht aus.  :(

Was da für ein inhaltlicher Mist zusammengschrieben wird, lässt bei mir teilweise die Zornesfalten ins Gesicht treten. Offenbar hat sich bisher so gut wie garnicht herumgesprochen, dass eine "befehlende" Hypnose, wie sie vor mehr als 100 Jahren üblich war, längst "out" ist. In zahlreichen Beiträgen (oft natürlich unter der Überschrift "Esoterik") wird eine Hypnose (zu Recht) kritisiert, die es praktisch garnicht mehr gibt. Dass es eine akuelle, moderne, wie ich gerne sage "sanfte" Hypnose nach Erickson mit systemischen und/oder NLP-Ansätzen gibt, scheint "da draußen" nicht statt zu finden.

Dabei bin ich keineswegs sauer auf all diejenigen, die sowohl in prolligen oder aber auch wohlfeilen Worten über "die Hypnose" herziehen - sie wissen es halt nicht besser. Mein Unmut richtet sich explizit an jene, die eine "autoritäre" Stellung innehaben oder sich eine solche zuschreiben (wollen) und damit in der Summe für einen meinungsbildenden Prozess besonders verantwortlich sind.

Da gibt es Psychologen und Ärzte, die offenbar keine wirkliche Ahnung von Hypnose haben (was nicht zu beanstanden ist) und dennoch gleich mal pauschal verlautbaren lassen, dass Hypnose sowieso nichts bringe (was m.E. schon zu beanstanden ist); da gibt es "Lehrer an Hypnose-Ausbildungsinstituten", die Absonderliches schreiben und dabei erkennen lassen, dass sie nicht mal den Unterschied zwischen "Klient" und "Proband" kennen (und Proband natürlich regelmäßig mit "t" am Ende schreiben) - und das alles im Kontext von im weitesten Sinne "medizinischem Forum-Umfeld".

Da gibt es natürlich auch Leute, die sich über Erickson und dessen Techniken lustig machen und dabei deutlich werden lassen, dass sie wahrscheinlich nicht ein einziges Buch über ihn gelesen haben (sonst würden sie nicht so falsch begründen - und über die Schreibweise des Namens "Erickson" sag ich in dem Zusammenhang schon gar nichts mehr) usw. (Nicht, dass man Erickson nicht kritisieren dürfe, das darf man sehr wohl und sehr gerne, natürlich auch in diesem Forum hier - aber vorher sollte man bitte, bitte halbwegs wissen, worüber man redet.)

Wenn man sich als Fachorganisation vor diesem Hintergrund abschottet, kann ich das zumindest nachvollziehen (was nicht meint: gutheißen). Schön wäre es einerseits sicherlich, wenn z.B. die MEG (von mir aus gegen gutes Geld und meinetwegen auch nach einer Art "Wissenstest") sich für Ausbildungen ohne Berufsbindung öffnen würde. Wenn man sich dabei zu doof anstellt, kriegt man eben kein Zertifikat oder fliegt raus, das wäre ja o.k.

Allerdings gibt es dabei auch ein rechtlich Hemmnis, das man nicht vergessen darf: eine MEG-Ausbildung zielt natürlich auf "Heilung, Diagnose pp." und damit in eine Richtung, die sowieso nur bestimmten Berufsgruppen vorbehalten ist. Von daher kann man von der MEG m.E. nicht erwarten, dass sie Leute für etwas ausbildet, was sie hinterher sowieso in vielen Bereichen nicht anwenden dürfen - das wär ja schon "Beihilfe zum Verstoß gegen das HPG".  :)

Eine beklagenswerte Folge dieses Dilemmas allerdings hat Susanne schon angesprochen - dadurch wird das Feld "anderen" überlassen...

Da bleibt wohl nur, tatsächlich z.B. den kleinen HP zu machen, wenn man ausreichend ambitioniert ist (und das nötige Kleingeld und die Zeit hat).

Lieben Gruß
Lutz

Miraculus

  • Gast
Re: Über Profis und Laien
« Antwort #14 am: 09. Mai 2006, 13:05 Uhr »
Hallo Lutz,


ich verstehe ja schon, worum es Dir geht, aber die Reaktion der Hypnose-Gesellschaften ist m.E. nicht hilfreich.
Denn durch die Abschottung wird ja gerade nicht zu einer besseren Aufklärung beigetragen. Im Gegentum, die Hypnose wird noch mehr in den Bereich des Gefärlicvhen und Dunkeln gerückt.

Zitat
ich möchte hier keineswegs denjenigen das Wort reden, die sich von bestimmten Berufsgruppen und/oder ambitionierten Laien von Haus aus und ganz generell distanzieren und eine undurchdringliche Mauer aufbauen. Es ist allerdings so, dass ich mich auch recht intensiv nicht nur mit der Hypnose selbst beschäftige, sondern auch mit "Randerscheinungen": Wie wird Hypnose in der Öffentlichkeit (Medien) dargestellt? In welchem Zusammenhang wird wie von Hypnose gesprochen? Wie kommt Hypnose in Filmen weg? Welche Meinungen dazu herrschen "da draußen"?

Sicher, aber liegt das wirklich nur oder in erster Linie an inkompetenten Hypnotiseuren?
Sicher trägt ein Teil der Show-Hypnotiseure auch mit dazu bei. Aber sind das nicht größtenteils einfach Romane und Filme, die so oder so geschrieben/gedreht würden? Wenn es keine Bühnenhypnotiseure und keine unseriösen Leute in dem Gewerbe gäbe, würde das einen großen Unterschied ausmachen? Bei der Bühnenhypnose vielleicht gerade noch, aber ob irgendein Mental-Trainer nun gut oder schlecht oder gar nicht hypnotisiert, wird das das Ansehen der Hypnose signifikant beiinflussen?


Zitat
Was da für ein inhaltlicher Mist zusammengschrieben wird, lässt bei mir teilweise die Zornesfalten ins Gesicht treten. Offenbar hat sich bisher so gut wie garnicht herumgesprochen, dass eine "befehlende" Hypnose, wie sie vor mehr als 100 Jahren üblich war, längst "out" ist. In zahlreichen Beiträgen (oft natürlich unter der Überschrift "Esoterik") wird eine Hypnose (zu Recht) kritisiert, die es praktisch garnicht mehr gibt. Dass es eine akuelle, moderne, wie ich gerne sage "sanfte" Hypnose nach Erickson mit systemischen und/oder NLP-Ansätzen gibt, scheint "da draußen" nicht statt zu finden.

Das Bild der Hypnose ist von Filmen und Romanen geprägt (s.o.).
Der Hauptgrund des mangelnden Wissens ist mangelndes Interesses und dafür wiederum sind in erster Linie Vorurteile verantwortlich - nicht zuletzt, daß Hypnose und Trance als etwas ganz und gar Außergewöhnliches erscheinen.

Zitat
Dabei bin ich keineswegs sauer auf all diejenigen, die sowohl in prolligen oder aber auch wohlfeilen Worten über "die Hypnose" herziehen - sie wissen es halt nicht besser. Mein Unmut richtet sich explizit an jene, die eine "autoritäre" Stellung innehaben oder sich eine solche zuschreiben (wollen) und damit in der Summe für einen meinungsbildenden Prozess besonders verantwortlich sind.

Mich regen beide Gruppen mitunter auf. Man muß ja wenigstens nicht in der Öffentlichkeit etwas in Bausch und Bogen verdammen, was man gar nicht kennt.

Zitat
Da gibt es Psychologen und Ärzte, die offenbar keine wirkliche Ahnung von Hypnose haben (was nicht zu beanstanden ist) und dennoch gleich mal pauschal verlautbaren lassen, dass Hypnose sowieso nichts bringe (was m.E. schon zu beanstanden ist);

Selbst in Büchern über Psychiatrie und Psychotherapie wird Hypnose oft nur in historischen Zusammenhängen erwähnt oder ansonsten als reine Suggestiv-Therapie hingestellt.


Zitat
Da gibt es natürlich auch Leute, die sich über Erickson und dessen Techniken lustig machen und dabei deutlich werden lassen, dass sie wahrscheinlich nicht ein einziges Buch über ihn gelesen haben (sonst würden sie nicht so falsch begründen - und über die Schreibweise des Namens "Erickson" sag ich in dem Zusammenhang schon gar nichts mehr) usw. (Nicht, dass man Erickson nicht kritisieren dürfe, das darf man sehr wohl und sehr gerne, natürlich auch in diesem Forum hier - aber vorher sollte man bitte, bitte halbwegs wissen, worüber man redet.)

Das ist wirklich schade. Selbst wenn jemand einen ausschließlich klassisch-direktiven Hypnose-Stil hatwürde könnte er immer noch viel von Erickson lernen, der sehr "umfassend" ist.


Zitat
Wenn man sich als Fachorganisation vor diesem Hintergrund abschottet, kann ich das zumindest nachvollziehen (was nicht meint: gutheißen). Schön wäre es einerseits sicherlich, wenn z.B. die MEG (von mir aus gegen gutes Geld und meinetwegen auch nach einer Art "Wissenstest") sich für Ausbildungen ohne Berufsbindung öffnen würde. Wenn man sich dabei zu doof anstellt, kriegt man eben kein Zertifikat oder fliegt raus, das wäre ja o.k.

Es wäre besser wenn man bei der Wahrheit bleibe und zugeben würde, daß man auch ohne Psychotherapeut zu sein die Hypnose vergleichsweise schnell lernen und gut ausüben kann - natürlich nicht um sie in Kombination mit Psychotherapie.
Wenn es anders wäre, müsste man den Stab über tausenden von Zahnärzten brechen. Hypnose ist nun mal etwas viel Normaleres und Natürlichers als man so denkt.

Man sollte es so sagen: Es gibt gute Coaches, die kein Psychologie-Studium haben, aber auch schlechte. Ähnlich ist es mit den Hypnotiseuren.
Trotzdem sagen die Psychologen, die sich von schlechten Lebensberatern und Coaches distanzieren wolen vielleicht, daß da viel unter der Bezeichnung rumläuft, was nix taugt - aber sie sagen (hoffentlich) nicht, daß alle Coaches ohne Psychologie-Diplom Flaschen sind.
So sollten es die Hypnose-Gesellschften m.E. auch halten.

Zitat
Allerdings gibt es dabei auch ein rechtlich Hemmnis, das man nicht vergessen darf: eine MEG-Ausbildung zielt natürlich auf "Heilung, Diagnose pp." und damit in eine Richtung, die sowieso nur bestimmten Berufsgruppen vorbehalten ist. Von daher kann man von der MEG m.E. nicht erwarten, dass sie Leute für etwas ausbildet, was sie hinterher sowieso in vielen Bereichen nicht anwenden dürfen - das wär ja schon "Beihilfe zum Verstoß gegen das HPG".  :)

Da gibt es zwei Einwände: Man kann Hypnose immer noch im helfenden Bereich einsetzen.
Vor allem aber trifft dieses Argument auch genug Psychologen, die keine Heilberechtigung haben.
Nach dieser Argumentation wäre es eigentlich das Richtige, Heilpraktiker aufzunehmen und alle Psychologen ohne Heilberechtigung im hohen Bogen vor die Tür zu setzen.

Zitat
Eine beklagenswerte Folge dieses Dilemmas allerdings hat Susanne schon angesprochen - dadurch wird das Feld "anderen" überlassen...
Eben.

Und um nochmals auf den Anfang meines postings zurückzukommen:
Der beste Weg, um die Vorurteile gegen Hypnose aus dem Wege zu räumen wäre Aufklärung.
Und dazu würde vor allem gehören, daß man z.B. heraushebt, daß auch in anderen Therapien "Hypnose" und Trance im Spiel sind, ja, sogar in unserem alltäglchen Leben.
Und damit wären wir wieder beim  Wüten gegen die "Laienhypnose":
Wenn ein berühmter englischer Hypnose-Forscher mit Entsetzen schreibt, in Hypnose wäre man ein anderer Mensch, um so vor der Bühnenhypnose zu warnen, dann schießt er über das Ziel hinaus und trägt zu Vorurteilen, Mißverständnissen und Ängsten bei.
Die allzu radikale Ablehnung und Abschottung hilft nicht klarzumachen, daß Hypnose und Trance etwas natürliches und an sich auch sicheres sind.
Diese Ablehnung und Abschottung subventionieren Vorurteile und halten Leute davon ab, sich mit Hypnose auseinanderzusetzen. Sie hauen genau in die Kerbe der Ressentiments und Befürchtungen.
Deshalb müssten etwas mehr Nüchternheit und Gelassenheit gerade auch im Interesse der Hypnose-Gesellschaften selbst sein.
Wenn z.B. durch eine Abschluß-Prüfung mit hoher Wahrscheinlichkeit für eine Qualitätssicherung gersorgt würde und man auf diesem Wege auch andere mit einbezöge, könnte man der Hypnose einen besseren Dieenst erweisen als indem man indirket Vorstellungen fördert, die man in Zeiten des Mesmerismus gehant haben mag.

LG Miraculus
« Letzte Änderung: 02. Sep 2006, 09:52 Uhr von Miraculus »

 

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